Sternsinger bringen Segen in Wohnungen und Häuser

Ihr seid die Botschafter, die die frohe Kunde von Kind in der Krippe in den nächsten Tagen zu den Menschen bringt, so Pfarrer Martin Karras am vergangenen Sonntag bei der Aussendung der Sternsinger von St. Nikolaus. Und ihr habt damit eine ganz besondere Aufgabe übernommen. Gott ist Mensch geworden. Er hat uns das Licht in die Welt gebracht und ihr bringt es in den nächsten Tagen zu den Menschen in dieser Stadt. Ein Licht, das etwas ganz besonderes ist, ein Licht des Friedens. Und um Frieden geht es auch in Syrien und dem Libanon. „Frieden JETZT! Im Libanon und weltweit“, so lautet das diesjährige Motto der Sternsingeraktion. Es sind gerade die Kinder in dieser Region, die unter den Kriegshandlungen am meisten zu leiden haben. Frieden, danach sehnen sich die Menschen im Libanon. Aber auch in anderen Teilen der Welt, in der Kriege herrschen und Gewalt ausgeübt wird. An diese Menschen denken wir heute besonders, an die Kinder dort in ihrer Angst, an die Kinder auf der Flucht, Kinder in Lagern, oft ohne Schule und Bildung, so Martin Karras beim ersten Gottesdienst des neuen Jahres.

Im Anschluss an den Gottesdienst schrieben die Sternsinger ihren Segensspruch 20*C+M+B*20, „Christus mansionem benedicat“, Christus segne dieses Haus, an die Türen der Kirche, dem Pfarrheim und dem Pfarrhaus.

Aber nicht dort soll der Segen Gottes alle begleiten, die durch diese Türen ein- und ausgehen. Auch im Rathaus der Stadt Burgdorf waren die Sternsinger zu Gast. Bürgermeister Armin Pollehn und zahlreiche Rathausmitarbeiter empfingen die als heilige drei Könige gekleidete Gruppe am Dreikönigstag. Pollehn dankte den Sternsingern zunächst für ihr Kommen, um auch dem Rathaus und allen die hier ein- und ausgehen den Segen Gottes zu bringen. Pollehn zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Sternsinger, die sich für Kinder in Not und Elend einsetzen. Pollehn versprach, dieses Engagement der jungen Menschen zukünftig in der Stadtgesellschaft verstärkt zu würdigen. Gerade sie, die Sternsinger, die in diesen Tagen unterwegs sind, und damit helfen die Not in aller Welt ein wenig zu lindern, sind ein ganz wichtiger Teil unserer Solidargemeinschaft. Dieses sollte und werde er nicht vergessen. Allein im vergangenen Jahr kamen in der Pfarrgemeinde so über 13.000 Euro zusammen.

Text: Wolfgang Obst