St. Nikolaus wählt Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand

St. Nikolaus wählt Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand

Am 10. und 11. November werden in der katholische St. Nikolaus Pfarrgemeinde Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV) neugewählt. Der Pfarrgemeinderat ist das Gre­mium der Pfarrge-meinde, in dem zum einen alle wesentlichen pastora­len Anliegen beraten oder beschlos­sen werden. Zum anderen ist er der Ort, in dem Meinungsbildung und Positi­onsbestimmung zu Fragestel­lungen des gesellschaftlichen Umfel­des und öffentlichen Lebens erfolgt. Als Grundlage der Arbeit dient die jewei-lige PGR-Satzung, wie sie vom Bischof in Kraft gesetzt worden ist. Hier sind u.a. als Aufgaben formu­liert: Mitverantwortung in der Lei­tung der Pfarrgemeinde als Be­ratungs- oder Beschlussgre­mium, För-derung und Koordination der einzelnen Gruppen sowie Vertretung der gemeindlichen Anlie­gen in der Öffentlichkeit, Stellungnahme zum Haushalt und Einbindung in wichtige Fragen der Vermögensver-waltung. Der Pfarrgemeinderat setzt sich zu­sammen aus den gewählten, den ge­borenen (Hauptberufli­chen der Pfarr­gemeinde) sowie mögli­chen berufe­nen Mitgliedern. Dieser Kreis über­nimmt in einer Schlüs­selfunktion Verantwortung für die Gestaltung einer lebendigen und vielfältigen Gemeinde.
Grundlage für die Bildung eines Kirchenvorstandes ist ein bischöfli­ches Gesetz, das Kirchenvermö-gensverwaltungsgesetz (KVVG) für die Diözese Hildesheim. In diesem und in der dazu erlassenen Ge-schäftsanweisung für Kirchenvor­stände (GAKi) sind außerdem die vom Kirchenvorstand in seiner Ar­beit zu beachtenden Re­gelungen enthalten. Der Kirchenvorstand ist daher für alle finanziellen und ad-ministrativen Angelegenheiten in der Pfarrge­meinde zuständig. Zu ihnen gehören die Feststellung des Haushaltsplans und die Prüfung der Jah­resrechnung. Er muss zu allen bauli­chen Maßnah­men, wie z. B. als die Nikolauskirche einen neuen Innenan­strich erhalten und ein neuer Pfarrbus ange­schafft werden sollte, zustim­men. Er ist auch zuständig für die Mitarbeiter/innen. Das bezieht sich nicht nur auf die Einstellung einer Pfarr­sekretärin oder eines Haus­meisters, sondern auch auf die eh­renamtlich Tätigen in der Pfarr­gemeinde. Zwar bekommen Ehrenamtliche keine Entlohnung, aber der Kirchen­vorstand hat ihnen gegenüber die gleichen Sorgfalts­pflichten wie bei hauptamtlich An­gestellten. So will es bei-spielsweise das Arbeitsschutzge­setz. Eine Kirchengemeinde gilt arbeits- und sozialrechtlich als Un­ternehmen und wird vertreten durch den KV. Der KV ist somit zu­gleich auch Arbeitge­ber der Pfarr­gemeinde.
Beide Gremien werden auf vier Jahre gewählt. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchengemein-de, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Mitglieder der Kirchengemeinde sind diejeni-gen Katholiken, die ihren Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben.
Für den Pfarrgemeinderat Kandidieren Dr. Ulrich Ensinger, Barbara Gebbe, Carola Hoffmann, Ricarda Lott, Wolfgang Obst, Elisabeth Quellmalz, Katharina Reich, Nevina Rojda, Alexandra Schilke, Kristina Sybille Schwelgin, Kristina Spaqi und Norbert Wedekin.
Für den Kirchenvorstand stellen sich Dr. Norbert Gebbe, Dr. Magdalena Giebeler-Degro, Gertrud Kluger, Irene Lohaus, Andreas Marx, Stephan Marx, Heribert Möller, Wolfgang Obst, August Josef Renken, Niels Saul, Gregor Stanke, Helmut Strohe und Markus Wzietek zur Wahl.
Beide Gremien bestehen aus zehn Mitgliedern. Dem PGR gehören Kraft Amtes Martin Karras als Pfarrer der Gemeinde, Hartmut Berkowsky als Diakon und Gemeindereferent Stefan Horn an. Dem KV Pfarrer Martin Karras.
Mit einer Wahlbenachrichtigungskarte wurden erstmals alle Wahlberechtigten zur Wahl von PGR und KV aufgerufen. Um die Wahlbeteiligung zu erhöhen besteht erstmals auch die Möglichkeit zur Briefwahl.

Der Antrag zur Briefwahl muss bis zum 1. November erfolgen. Bis spätestens zum 10. November, 18 Uhr, müssen die Briefwahlunterlagen im Pfarrbüro, dem Wahlbüro, Im Langen Mühlenfeld 19, eingegangen sein. Ihre Stimmen können die Gemeindemitglieder Samstag, 10. November von 15 Uhr bis 16 Uhr im rollenden Wahllokal, dem Infomobil der Pfarrgemeinde, am Haus der Begegnung in Hänigsen, von 16.30 Uhr bis 17.30 auf dem Parkplatz an der Volksbank, Wilhelm-Busch-Straße 7 in Dollbergen und von 8 Uhr bis 13 Uhr auf Wochenmarkt auf dem Schützenplatz, in Burgdorf, ebenfalls im Infomobil, abgeben. Am Sonntag, 11. November kann von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr im Pfarrheim von St. Matthias in Uetze sowie von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 17.30 Uhr – 19.30 Uhr, im Pfarrheim von St. Nikolaus in Burgdorf gewählt werden.