Erstkommunion

Impuls zur ersten Familienkatechese

Hallo liebe Familien, 
hallo liebe Erstkommunionkinder!

Im Moment sind viele Menschen im Internet unterwegs. Das ist für uns alle im Moment ein guter Weg, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen oder sich zu informieren. Viele arbeiten auch von zu Hause aus. Und sie schauen Videos. Es sind so viele, dass Videos manchmal schon ruckeln oder lange Ladezeiten haben.

Im Internet habe ich mich etwas umgesehen, was da für unseren Weg zur Erstkommunion hilfreich sein könnte. Viele Gottesdienste werden zurzeit ja im Internet übertragen. Vielleicht habt ihr da einmal hineingeschaut. Es sind nur ganz wenige Menschen zu sehen. Die Kirchen sind leer, damit sich niemand ansteckt.

Das ist genau richtig. Es ist aber auch merkwürdig. Denn „Anstecken“ ist ein eigenartiges Wort. Mit einer Krankheit anstecken wollen wir uns nicht. Es gibt aber ein modernes Kirchenlied. Es heißt: „Einer hat uns angesteckt / mit der Flamme der Liebe“. Da geht es natürlich nicht um das Corona-Virus, sondern um Jesus. Und um unsere Gottesdienste: Die sollen eigentlich „ansteckend“ sein. Sie sollen etwas bei uns auslösen. Sie sollen Mut machen. Und Lust auf mehr.

Bei den Gottesdiensten im Internet kann man das im Moment nicht immer spüren. Anderswo schon.

Ich habe mal nach Liedern gesucht, die Mut machen und „anstecken“. Das Vaterunser kann so ein Lied sein. Das kann man beten. Das kann man aber auch fetzig singen. Die sind ganz schön „ansteckend“. Guck dir mal diese Videos an:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=XdYcgTL1vgU
  2. https://www.youtube.com/watch?v=e2JmjswE--c
  3. https://www.youtube.com/watch?v=Hx4LPu8_Ino
  4. https://www.youtube.com/watch?v=iHahMGj657Q
  5. https://www.youtube.com/watch?v=xut0hFkXmnc

Welches Lied findet ihr gut? Ich freue mich, wenn ich eine Antwort unter:
gemeindereferent(ät)st-nikolaus-burgdorf.de bekomme. Schickt mir einfach die Nummer des Vaterunser-Liedes, das euch am besten gefällt, zurück. Wenn das alle Erstkommunionkinder aus unserer Gemeinde machen, bekommen wir eine richtige Vater-unser-Hitparade.

Ich bin gespannt, welches Lied auf Platz 1 landet.

Macht’s gut!

Impuls zur zweiten Familienkatechese

Hallo liebe Familien,
hallo liebe Erstkommunionkinder!

Wie geht es euch und ihnen denn so? Werden die vielen freien Tage ohne Freunde allmählich langweilig? Schafft ihr es, Kontakt zu halten?

Ich habe überlegt, wie das bei Jesus war. Der war ja auch einmal so alt wie ihr. Eine Corona-Krise gab’s damals nicht. Gefürchtet hat er sich eher vor den römischen Soldaten, die das Land damals besetzt hatten. Und er hat mit seinen Freundinnen und Freunden gespielt. In der Bibel steht davon leider nichts. Aber es gibt ein paar andere Geschichten über Jesus, die nicht in der Bibel stehen, die davon erzählen.

Was Jesus gespielt hat, wissen wir nicht so genau. Aber wir wissen recht gut, was römische Kinder damals gemacht haben. Und das dürften in etwa dieselben Spiele gewesen sein, die auch Jesus kannte. Du kannst dir da selbst einen Eindruck verschaffen. Ich fand zum Beispiel diese Seite ganz interessant:

https://www.kinderzeitmaschine.de/antike/rom/lucys-wissensbox/alltag/womit-spielten-roemische-kinder/

Das „Deltaspiel“ etwa könnt ihr auch im Haus ausprobieren.

Und wenn ihr dann miteinander spielt, macht es vielleicht richtig Spaß. Das hat übrigens etwas mit Jesus zu tun. Ihr spielt, wie Jesus vielleicht auch gespielt hat! Ihr habt Freude miteinander. Ihr schenkt euch gegenseitig Zeit.

Eigentlich kann man so ein Spiel dann ganz gut mit dem Gebet vergleichen, mit dem wir uns beim letzten Mal beschäftigt haben, dem Vaterunser. Wenn wir das Vaterunser beten, beten wir, wie Jesus gebetet hat.

Spielen, weil Jesus auch gespielt hat: Das ist auch eine Art Gebet.

Viel Spaß dabei!

Ab 3. April steht wieder ein neuer Impuls zur Vorbereitung auf die Erstkommunion bereit!  

Wichtige Hinweise:
Diese Textvorlage bitte an die örtlichen Gegebenheiten anpassen und unbedingt personalisieren (Anrede des Kindes mit Namen, persönliche Unterschrift). Tragen Sie unbedingt auch ein, welches Vaterunser den Kindern am besten gefallen hat! Wenn sich nicht viele zurückgemeldet haben, können Sie ja auf die Nennung der Voten verzichten.

Schicken Sie den Brief dann wieder per Mail, soziale Netzwerke oder Briefpost an die Kinder/Familien schicken. Sie können den Brief auch auf dem Briefpapier der Pfarrei versenden (ggfs. als PDF). Kindern mit Leseschwierigkeiten können Sie den Text als Sprachnachricht schicken. Generell gilt: Halten Sie die möglichen Barrieren so niedrig wie möglich!

Wichtig bleibt der Rückkanal: auch wenn diesmal keine Aktion zurückgemeldet werden soll, sondern der Fokus auf den Familien liegt, sollen Kinder und Familien wissen, dass sie sich an Sie wenden können. Sie können – mit etwas Aufwand – die Spielerfahrung aufgreifen und z.B. über Kahoot (kahoot.com) Quizfragen bereitstellen. Oder Sie greifen auf die Reli-Quiz-App des Bistums Fulda zurück (in den Appstores erhältlich).

Bitte prüfen Sie den Link auf kinderzeitmaschine.de und probieren Sie ggfs. die dort beschriebenen Spiele selbst einmal aus.

Der Vergleich von Spiel und Gebet ist auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich. Auf den zweiten Blick hat beides aber viel miteinander zu tun. Da ist erstens der Bezug zur Praxis Jesu. Dann ist da die Erfahrung während des Tuns: Im Gebet wie im Spiel kann man ganz gegenwärtig sein, im Tun gewissermaßen versinken. Und mehr noch als das private Gebet hat das Spiel eine soziale Dimension. Gerade für Kinder kann das Spiel „wie Jesus“ deshalb nicht nur ein Zugang zum, sondern selbst ein einfaches Gebet sein. Die derzeit oft vertretene Position, Kinder und Familien zu Hausgottesdiensten anzuleiten, erscheint mir dagegen nicht nur für wenig gottesdiensterfahrene Menschen als Überforderung.

Wie geht es weiter? Spätestens am Dienstag, 31.3.20, finden Sie unter https://thf-fulda.de/aktuell  und unter https://padlet.com/mtmargretenhaun/imlzp81rpfwy  die nächste Textvorlage mit Ideen für eine weitere inhaltliche Katechese. In ihr geht es dann bereits um den Palmsonntag. Sollten zwischenzeitlich besondere Ereignisse eintreten, werde ich versuchen, auch dazu Materialien bereitzustellen.

Das Padlet können Sie übrigens auch für kurze anonyme Kommentare und andere Rückmeldungen nutzen.

Impuls zur dritten Familienkatechese

Hallo liebe  Familien, liebe Erstkommunionkinder!

Wie geht es Euch?
Hattet Ihr in den letzten Tagen etwas Zeit zum Spielen?
Ich habe im Internet noch eine Seite mit interessanten Comics, Videos, Kochrezepten, Wimmelkarten und Ausmalbildern gefunden. Schaut sie Euch mal an!
Die Seite heißt: www.kinderfastenaktion.de
Passend zur Aktion liegen in unseren Kirchen die Comics in Heftform und Spendenkästchen zum Basteln aus.
Es geht hier um Kinder, die in ganz anderen Verhältnissen leben als wir und die auch schon vor der Coronakrise viele Probleme hatten.
In den nächsten Wochen müssen wir uns sehr einschränken, aber die Kinder zur Fastenaktion haben noch weniger Möglichkeiten für eine medizinische Versorgung.
Jede Spende in der Spendenbox wird dringender gebraucht als vorher.
In diesen Tagen beginnt die sogenannte Karwoche.
In ihr feiern wir die wichtigsten Feste der Christen.
Hierzu eine kleine Playmobilvideogeschichte:
Teil 1: www.youtube.com/watch
Teil 2: www.youtube.com/watch
Feiert doch auch in der Familie eine Hausliturgie oder schaut Euch gemeinsam die Videos mit Pfarrer Karras an den Feiertagen auf unserer Internetseite an!
Zu Ostern möchte Pfarrer Karras gerne einen besonderen Gottesdienst mit Lichtern feiern.
Weil dazu niemand in die Kirche kommen darf, wollen wir Lichter aufstellen, auf denen die Namen von all denen stehen, die gern dabei sein würden.
Wenn auch Euer Name bzw. der Name Eurer Familie auf einem Kerzenlicht stehen soll, dann meldet Euch bei mir unter gemeindereferent@st-nikolaus-burgdorf.de bis zum 09. April!
Ihr könnt mir auch Namen von Menschen schreiben, die Euch wichtig sind und für die wir auch eine Kerze anzünden sollen.
So sind wir dann als Lichter bei dem Gottesdienst versammelt.
Ich freue mich auf ganz viele Namen!
Ab Mittwoch, den 8. April, steht dann hier wieder ein neuer Impuls bereit.

Impuls zur vierten Familienkatechese

Hallo liebe Familien, hallo liebe Erstkommunionkinder,

diese Woche ist eine besondere Woche.
Das merkt man schon am Namen.
Sie heißt „Karwoche“.
Mit dem „Kar“ ist nicht das englische Wort für Auto, „car“, gemeint.
„Kar“ ist ein sehr altes Wort aus dem Mittelalter.
Es bedeutet etwa „Trauer“ oder „Sorge“.
Die „Karwoche“ ist eine „Sorgenwoche“.
Eigentlich leben wir schon länger in solchen Sorgenwochen.
Seit vor drei Wochen die Schulen überall in Deutschland geschlossen wurden, seit das Corona-Virus das Leben lahmlegt, haben viele Menschen viele neue Sorgen.
Viele sind krank.
Für manche ist die Krankheit sehr gefährlich.
Andere fürchten sich vor der Ansteckung.
Noch mehr Menschen leiden darunter, nicht wie gewohnt leben zu dürfen.
Sie sind einsam, müssen mit weniger Geld auskommen, können nicht arbeiten gehen.
Viele machen sich Sorgen darüber, wie es weitergehen soll.
Das sind schlimme Sorgenwochen!
Und wir wissen nicht, wie lange die noch dauern werden.
In der Karwoche denken wir daran, dass wir in diesen Sorgen nicht allein sind.
Jesus teilt unsere Sorgen.
Wir dürfen ihm unsere Sorgen sagen.
Dazu erzählt die Bibel die wichtigste Geschichte aus dem Leben Jesu:
Als Jesus mit seinen Freundinnen und Freunden nach Jerusalem gekommen war, um dort das große Pessach-Fest zu feiern, wurde er verhaftet.
Er habe alles anders machen wollen, war der Vorwurf.
Er sei ein Aufrührer.
Der römische Statthalter Pontius Pilatus verurteilte Jesus zum Tod.
Soldaten setzten ihm eine Dornenkrone auf.
So ein merkwürdiger König ist dieser Jesus, sollte das bedeuten.
Dann musste er ein Kreuz tragen.
Auf dem Hügel Golgota draußen vor der Stadt wurde Jesus gekreuzigt.
Dort ist er gestorben.
Die Freundinnen und Freunde, die ihn bis hierher begleitet hatten, waren voller Trauer.
Sie wussten ja nicht, dass Gott Jesus auferwecken würde!
Du kannst die ganze Geschichte in Deiner Bibel nachlesen oder als Playmobilgeschichte anschauen.

Gründonnerstag: www.youtube.com/watch
Karfreitag: www.youtube.com/watch
Ostern: www.youtube.com/watch

An diese Geschichte denken viele Menschen in dieser Karwoche.
Das Kreuz Jesu ist zu einem wichtigen Symbol geworden.
Es steht für die Sorgen, die Trauer und das Leid aller Menschen.
Und es steht für die Hoffnung, dass Gott nicht nur die Not und den Tod Jesu beendet hat, sondern alle Sorgen, alle Trauer und alles Leid beenden wird.
Zuvor am Donnerstagabend hätten wir in der Kirche zum festlichen Abendmahlsgottesdienst eingeladen.
Wir hätten uns gemeinsam daran erinnert, wie Jesus mit seinen Freundinnen und Freunden gegessen hat.
Wie er davor allen die Füße gewaschen hat.
Wie er das Brot gebrochen und den Wein geteilt hat.
Wie er gesagt hat: „Das ist mein Leib“ – „das ist mein Blut“.
Und wie er uns aufgetragen hat: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“
Die Freundinnen und Freunde von Jesus haben seinen Auftrag ausgeführt.
Bis heute feiern wir Gottesdienste, in denen wir die Worte und Taten Jesu in Erinnerung rufen.
Etwas in Vergessenheit geraten ist eine andere Form, so wie Jesus Mahl zu halten.
Bei den ersten Christinnen und Christen war es üblich, nicht nur zum Gottesdienst zusammen zu kommen.
Viele habe sich auch getroffen, um beim ganz normalen gemeinsamen Essen an Jesus zu denken.
Sie nannten dieses gemeinsame Essen dann „Agape-Feier“.
Agape ist ein griechisches Wort.
Es bedeutet „Liebe“. Die Agape-Feier ist die Feier der Liebe Jesu.
Dabei wird Brot geteilt und Wein oder Saft getrunken.
Das ist eine einfache, aber sehr festliche Mahlzeit.
Ich lade dich und deine Familie ein, am Gründonnerstagabend auch so eine Agape-Feier zu halten. Beim Abendessen deckt ihr den Tisch festlich.
Ihr könnt eine Kerze anzünden.
Ihr könnt frisches Brot anschneiden oder es sogar miteinander brechen.
Ihr könnt Saft trinken und die Eltern Wein.
Und dabei wisst ihr: so hat auch Jesus mit seinen Freundinnen und Freunden gefeiert, so haben immer wieder Christinnen und Christen miteinander Mahl gehalten.
Ihr könnt dazu gemeinsam ein Tischgebet sprechen, zum Beispiel das Vaterunser (oder ihr hört euch ein Vater-unser-Lied an).
Dann wird euer Abendessen zu einem kleinen Fest und einem Gottesdienst.
Vielleicht könnt ihr dieses Fest sogar gemeinsam vorbereiten und das Brot vorher selbst backen? Gerne könnt ihr auch die Gottesdienste mit Pfarrer Karras auf der Homepage abrufen.
Für die Osterlichtfeier könnt ihr uns auch gerne noch euren Namen nennen, damit Ihr mit dabei seid.

Besinnliche Tage!

Am 17. April steht der neue Impuls zur Erstkommunion bereit!

Impuls zur fünften Familienkatechese

Hallo!
„Der Herr ist auferstanden… ja wahrhaft auferstanden…“ so lautet der Ruf der Christen in dieser Woche.
Letzten Sonntag haben wir das Osterfest gefeiert, wenn auch so ganz anders als sonst.
Für uns Christen ist die Osterzeit – also die Zeit von Ostern bis Pfingsten – die wichtigste Zeit im Jahr.
In alter Tradition gehen in dieser Zeit viele Kinder zur Erstkommunion.
Das wird in diesem Jahr nicht so sein.
Ich denke, allen wird immer mehr klar, dass wir noch einige Wochen bzw. Monate mit Einschränkungen leben müssen.
Das wird beim Einkaufen, beim Spielen mit Freunden, in der Schule und auch in der Kirche so sein.
Gerne möchte ich dazu ermuntern, jeden Tag eine kleine Geschichte aus der Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“ zu lesen und wenn möglich mit der CD „Relispiele“ zu spielen.
Ein paar weitere Spiele zur Bibel könnt Ihr euch über die BibelApp herunterladen:

BibelApp

Als Videos für diese Tage empfehle ich:

Wer ist Jesus Christus?

Was bedeutet Auferstehung?

Noch gesegnete Ostertage…
Stefan Horn

Am 24. April steht der neue Impuls zur Erstkommunion bereit!

Impuls zur sechsten Familienkatechese

Hallo,
wieder ist eine Woche vergangen und eigentlich wären wir jetzt schon kurz vor unserem Ziel, der Feier der ersten Heiligen Kommunion!
Zumindest in Uetze sollte das ja am 26. April sein. Leider wird das nichts.
Wann und wie wir Erstkommunion feiern, kann ich heute noch nicht sagen, aber ganz sicher werden wir rechtzeitig mit allen dazu ins Gespräch kommen.
Bis dahin lade ich ein, immer mal wieder einen Blick in die Stickeralben zu werfen, auch wenn ich momentan dringend vom Tauschen der Bilder abraten muss!
Wer möchte, kann mir schreiben, welche Bilder noch fehlen – ich schau dann nach, ob ich sie habe. (gemeindereferent@st-nikolaus-burgdorf.de)
Seht euch doch in den nächsten Tagen das neue Playmobilvideo einmal an!
Es ist die Geschichte von den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus.
Für mich eine ganz wichtige Geschichte, die auch ganz viel mit Kommunion zu tun hat.

• 2 Jünger sind auf dem Weg, sie haben Angst und verstehen nicht, was passiert ist…

so geht uns doch auch manchmal.

• Jesus kommt unbemerkt dazu, spricht mit Ihnen und erklärt Ihnen die Situation …

ich finde, so ähnlich ist das auch im Gottesdienst.
Wir glauben, Jesus ist dann bei uns.
Wir hören die biblischen Geschichten und können viel für unser Leben mit Gott und den Menschen herausfinden.

• Jesus bricht das Brot und die Jünger erkennen ihn…

ja das machen wir im Gottesdienst auch.
Wenn der Priester das geweihte Brot bricht, dann tun wir das, was Jesus getan hat.
Wir haben dann mit ihm Kommunion.
Das Wort „Communio“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gemeinschaft“.

• Die Jünger können nicht fassen, was sie erlebt haben und müssen es den anderen berichten…

ja, das ist auch eine Botschaft an uns.
Wir sollen nicht nur am Sonntag in der Kirche sitzen, sondern auch in unserem Leben sichtbar machen, was wir von den biblischen Geschichten verstanden haben.

Playmobilvideo

Und für alle, die Musik und Bewegung brauchen, hier schon der Hinweis auf ein Livestreamkonzert mit Mike Müllerbauer am 28. April 2020 um 15.00 Uhr!

Lieder zum Einüben für das Konzert:

www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch

Gesegnete Tage
Stefan Horn

Am 30. April steht der neue Impuls zur Erstkommunion bereit!

Impuls zur siebten Familienkatechese

Hallo, so langsam bewegt sich etwas.
Ein ganzer Teil der Geschäfte hat wieder geöffnet.
Wir tragen jetzt alle einen Mund-Nasen-Maskenschutz.
Vielleicht wird es einen ganz neuen Modetrend dazu geben, denn wir werden wohl in den nächsten Monaten alle diese Masken immer öfter tragen.
Wahrscheinlich dann auch in den Gottesdiensten, was ich mir aber zurzeit nur schwer vorstellen kann.
Auch fehlt mir noch die Fantasie, wie es wirkt, wenn der Pfarrer mit Maske am Altar steht.
In einigen Bundesländern wurden die ersten Gottesdienste mit einer kleinen Zahl von Gläubigen und unter Auflagen wieder ausprobiert.
Allerdings habe ich gehört, dass sich das Feiergefühl dabei nicht wirklich eingestellt hat.
Versuchen wir also, hier das Beste aus der Situation zu machen!
Am Sonntag, den 10. Mai werden wir einen extra „Erstkommuniongottesdienst“ für euch auf der Internetseite einstellen.
Merkt euch den Termin schon einmal vor!
In den letzten Tagen habe ich Bibelsticker sortiert.
Einige von euch hatten mir ja schon geschrieben, welche Sticker ihnen noch fehlten.
Die sind jetzt mit der Post auf dem Weg.
Also sollten die ersten Sticker-Alben dann bald vollständig sein.
Wer möchte, kann mir schreiben, welche Bilder noch fehlen – ich schau dann wieder nach, ob ich sie habe. (gemeindereferent@st-nikolaus-burgdorf.de)
Es gibt in dieser Woche auch wieder zwei neue Playmobilvideos.
Ein Video zeigt eine weitere Ostergeschichte.
Die Jünger sind nach dem Tod Jesu in ihr altes Leben zurückgekehrt.
Doch sie sind in den alten Bahnen erfolglos.
Jesus erscheint ihnen und lässt sie neue, bisher undenkbare Wege ausprobieren. Mit Erfolg! Vielleicht auch ein spannender Gedanke zu unseren neuen Wegen in der Pandemie.
Im zweiten Video geht es um die Berufung der ersten Jünger.
Es ist eine Geschichte, die wir bei unserem ersten Treffen schon kennengelernt haben.
Schaut dazu noch einmal in euren Ordner, es gibt dazu auch Arbeitsblätter.
Nutzt die Zeit, diese zu vervollständigen!

Hier die Links zu den Videos:
Eine weitere Ostergeschichte
Die Berufung der Jünger

Viel Spaß!
Stefan Horn

Am 8. Mai steht der neue Impuls zur Erstkommunion bereit!

Impuls zur achten Familienkatechese

Hallo liebe Kinder, liebe Familien,
jetzt sind wir schon fast in der Mitte des Monats Mai angekommen.
Ich liebe den Mai.
Während des Studiums sagte einmal jemand zu mir, ich finde den Mai erdbeerig-gut.
Das hat sich bei mir eingeprägt, sicher auch deswegen, weil ich ein Erdbeerfan bin und in diesen Tagen die ersten Erdbeeren auf den Feldern reifen.
Aber auch sonst finde ich den Monat besonders schön.
Schon am frühen Morgen hört man die Vögel singen und wenn ich am Abend mit meinen Hunden noch eine Runde drehe duftet es nach Blumen, Flieder oder Raps.
Als katholische Kirche haben wir im Mai einen Schwerpunkt auf Maria gesetzt.
In Maiandachten nehmen wir Sie besonders in den Blick.
Welche besondere Rolle Maria hat, hatte ich einer der letzten Katechesen an der Marienfigur kurz erzählt.
Heute dazu noch ein Video.
Mein Kollege Michael Thon hat auch für diese Woche wieder zwei Playmobilvideos gedreht.
In dem einem wirkt Jesus sein erstes Wunder auf der Hochzeit von Kanaa.
Er wollte dies erst nicht tun, aber Maria hat ihn als Mutter dazu ermuntert.
In der zweiten Geschichte bekommen die Jünger große Angst.
Doch so wie Jesus den Jüngern sagt, dass sie keine Angst haben müssen, sagt er auch uns heute:
„Ich bin da, habt keine Angst!“
Am kommenden Sonntag, den 10. Mai werden wir einen extra „Erstkommuniongottesdienst“ für euch auf der Internetseite einstellen.
Wenn ihr euch den Gottesdienst mit eurer Familie anschaut und mitfeiert, dann stellt dazu eure Erstkommunion oder Taufkerze auf!
Für das Bibelstickeralbum habe ich noch viele Sticker.
Gerne könnt ihr mir schreiben, welche Bilder noch fehlen – ich schau dann wieder nach, ob ich sie habe. (gemeindereferent(ät)st-nikolaus-burgdorf.de

) Viel Freude, genießt die Tage

Stefan Horn

Am 15. Mai steht der neue Impuls zur Erstkommunion bereit!

Impuls zur neunten Familienkatechese

Liebe Kinder, liebe Familien,
in dieser Woche war es von den Temperaturen her recht frisch.
Schon früher haben die Menschen gewusst, dass es im Mai immer nochmal kalt werden kann.
So nennen sie die Heiligen, deren Gedenktage in dieser Zeit liegen, auch die „Eisheiligen“.
Im Einzelnen sind das:
Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia, frühchristliche Märtyrerin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai .
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Bauernregeln und Sprichwörter entwickelt, die auf die Eisheiligen Bezug nehmen:
• Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz.
• Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
• Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist.
• Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.
• Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi.
Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie.
• Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder.
• Pflanze nie vor der Kalten Sophie.
• Mamerz hat ein kaltes Herz.
• Die Kalte Sophie macht alles hie. (bairisch: hie = hin, kaputt)
• Mamertius, Pankratius, Servatius bringen oft Kälte und Verdruss.
In diesem Jahr passt das perfekt!
In der kommenden Woche haben wir einen besonderen Feiertag.
Bei den meisten ist der Donnerstag wahrscheinlich als Vatertag bekannt, in der Kirche ist es der Tag „Christi Himmelfahrt“.
Eigentlich beginnt da die Saison, wo man Gottesdienste auch mal draußen feiert.
Ich hätte in diesem Jahr beim Gottesdienst an den Hänigser Teerkuhlen dabei sein sollen.
Tja, das fällt leider aus.
Trotzdem, der Tag ist ein wichtiger Festtag.
Hier eine Erklärung dazu:
"Was ist Christi Himmelfahrt?
Letzte Woche hatte ich euch etwas zu Maria geschrieben.
Ihr findet auf unserer Internetseite unter den Maiandachten eine Datei, mit deren Hilfe ihr in der Familie eine kleine Maiandacht feiern könnt.
Maiandacht für Familien
Vielleicht ja eine Idee, den Sonntagnachmittag oder -abend für 20 Minuten etwas anders zu gestalten.
Viel Spaß!
Achja, und natürlich gibt es wieder ein neues Playmobilvideo.
Diesmal die Geschichte von Jesus und Bartimäus.
Schöne Tage
Stefan Horn

Am 22. Mai steht der neue Impuls zur Erstkommunionvorbereitung bereit!

Impuls zur zehnten Familienkatechese

Liebe Kinder, liebe Familien,
in dieser Woche hatten wir einen Feiertag – Himmelfahrt.
Und in 10 Tagen feiern wir schon wieder – Pfingsten.
Pfingsten ist der eigentliche „Geburtstag“ der Kirche.
Seit diesem Tag waren die Freunde Jesu unterwegs, haben zu den Menschen gepredigt und sie getauft.
Dazu natürlich ein kurzes Video:  "Warum feiern wir Pfingsten?"
Und wie war das mit dem Heiligen Geist?
Wie kann man sich das vorstellen?
Auch dazu zwei kurze Videos: "Hl. Geist"
"Der Hl. Geist"
Für die Fans von Playmobil hier noch zwei Jesus-Geschichten und die Himmelfahrt:
Die Geschichte von Zachäus, welche wir in unserem letzten Treffen schon gehört hatten:
"Zachäus"
Die Geschichte vom barmherzigen Samariter ist eine Geschichte von Jesus für die Menschen seiner Zeit, mit der Frage, wie man ein Leben führen soll, dass es Gott gefällt:
"Der barmherzige Samariter"
Und hier noch die Playmobilversion von der Himmelfahrt Jesu:
"Christi Himmelfahrt"
Fast für jeden Tag in der kommenden Woche ein Video!
Viel Spaß damit!
Herzliche Grüße
Stefan Horn

Am 29. Mai steht der neue Impuls zur Erstkommunionvorbereitung bereit!

Impuls zur elften Familienkatechese

Hallo!
"Komm, Heiliger Geist, wecke das Leben in mir!
Komm, Heiliger Geist, erfülle mich mit deiner Kraft!
Komm, Heiliger Geist, stecke mich an mit deiner Freude!
Komm, Heiliger Geist! Amen."
Dieses Gebet findet ihr im Stickeralbum „Entdecke die Welt der Bibel“ ziemlich weit hinten, dort, wo vom Pfingstfest, dem Geburtstag der Kirche berichtet wird.
Im Glauben sagen wir, dass Gott uns allen seinen Geist schenkt, damit wir gestärkt als Christen leben können und den Glauben weitertragen.
Ein paar Lieder dazu:
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
Drei ganz unterschiedliche Lieder, welches findest Du besonders schön?
Mail mir, ich bin gespannt!
Es gibt heute auch ein neues Playmobilvideo, natürlich auch mit dem Thema „Pfingsten“:
Und… wer alle Videos der letzten Wochen geschaut hat, hat gute Chancen auf einen tollen Gewinn: www.youtube.com/watch
Eure Antworten schickt ihr mit Eurem Namen, Anschrift und Alter an:
Flavius@heilig-geist-hannover.de
Mitmachen können Kinder bis 14 Jahren.
Teilnahmeschluss ist der 15. Juni 2020.
Der Rechtsweg ist für das Gewinnspiel ausgeschlossen.
Die Gewinner werden in einem Flavius-Video bekannt gegeben und per Email benachrichtigt.
Stärke der Geist Gottes Euch und uns alle in diesen Tagen!
Herzliche Grüße
Stefan Horn

Am 5. Juni steht der neue Impuls zur Erstkommunionvorbereitung bereit!

Impuls zur zwölften Familienkatechese

Hallo liebe Erstkommunionkinder, liebe Eltern, liebe Familien, alle sprechen von der „neuen Normalität“.
Vieles wird wieder versucht… auch Schule ist angesagt, aber fühlt sich das wirklich schon wieder normal an?
Die Kirchen suchen ebenfalls einen Weg in die „neue Normalität“.
Einige Gemeinden haben bereits in den letzten Wochen kleine Gottesdienste gefeiert.
Bei uns in St. Nikolaus wird es am Sonntag, den 14. Juni, wieder mit Gottesdiensten losgehen.
Hier alle wichtigen Informationen dazu: Pressemitteilung
Wir sind gespannt, wie das wird…!
Der kommende Sonntag heißt „Dreifaltigkeitssonntag“.
Ein Gott in drei Personen – das ist nicht leicht zu verstehen.
Die Dreifaltigkeit zu erklären ist eine heikle Sache.
Wir beten: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes...“, aber was bedeutet das genau?
Hier ein Erklärungsversuch: Drei Blinde sollten für ihren König einen Elefanten beschreiben.
Jeder der drei befühlte einen anderen Körperteil des Elefanten: einer das Bein, einer den Rüssel und einer das Ohr.
Die Beschreibungen, die sie im Anschluss ihrem König gaben, hätten nicht unterschiedlicher sein können.
Der Erste meinte, ein Elefant sei wie ein dicker Baumstamm.
Der Zweite, er sei ähnlich wie ein Gartenschlauch.
Der Dritte schließlich meinte, ein Elefant ist wie ein großer Wischlappen.
Ähnlich scheint es mir auch mit der Dreifaltigkeit.
Wir können die Größe Gottes gar nicht wirklich erfassen oder gar begreifen. Im Laufe unseres Lebens sammeln wir viele Glaubenserfahrungen, die sich – ähnlich wie ein Mosaik – dann Stück für Stück zu einem „großen Ganzen“ zusammenfügen.
Mit dem Glauben ist man aber nie ganz fertig.
Und so sammeln wir im Laufe unseres Lebens immer mehr solcher „Mosaik-Steinchen“ ein und Gott ist für uns mal wie der gute Vater, mal wie Jesus oder mal wie der Heilige Geist… und doch kennen wir ihn nie ganz.
Dieses Bild (Foto: Ingrid Penner) von der Dreifaltigkeit stammt aus einer kleinen Kirche in Urschalling (Bayern).
Aus einem einzigen Körper erwachsen drei Gestalten: Vater und Sohn verbunden mit und durch die mittlere Gestalt der göttlichen Geistkraft – hier als weibliche Gestalt dargestellt (entsprechend dem weiblichen hebräischen Wort „ruach“).
Ich mache in dieser Woche täglich morgens und abends bewusst das Kreuzzeichen, spreche dazu die Worte: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, und meditiere in Stille diese Bekenntnisformel.
Versucht es doch auch! Liebe Grüße Stefan Horn Am 11. Juni steht der neue Impuls zur Erstkommunionvorbereitung bereit!

Impuls zur dreizehnten Familienkatechese

Hallo liebe Erstkommunionkinder, liebe Eltern, liebe Familien,
diesmal sind wir etwas eher dran… … schon am Donnerstag.
Denn dieser Donnerstag ist für Katholiken kein normaler Donnerstag, sondern eigentlich ein besonderer Feiertag:
„Fronleichnam“, „Tag vom Leib des Herrn“.
Als ich noch in die Schule ging, war an diesem Tag für alle katholischen Schüler schulfrei.
Heute ist das in Niedersachsen nicht mehr so.
Aber in einigen Bundesländern ist es noch ein Feiertag und man arbeitet an diesem Tag nicht.
Dort haben dann auch die Schulen geschlossen.
Es ist ein Tag, an dem die Katholiken mit der geweihten Hostie durch die Straßen der Städte ziehen, um mit und für Jesus und den Glauben zu demonstrieren und zu zeigen, dass es für uns nur einen wahren König und Herrscher gibt.
In katholischen Gegenden werden aus diesem Anlass bunte Blumenbilder auf den Plätzen gestreut. Hier ein paar Bilder bei Google:
Bilder zu Fronleichnam
Ich finde das besonders schön.
Hier in Burgdorf haben wir Fronleichnam immer am Sonntag nach diesem Donnerstag gefeiert und sind durch die Stadt gezogen.
Dieses Jahr fällt das alles aus, leider… ansonsten hätte ich euch gerne in eurer Erstkommunionkleidung dazu eingeladen.
Aber ihr bekommt dann im kommenden Jahr zu diesem besonderen Fest eine Einladung von mir! Hier noch einmal eine Erklärung : Was heißt Fronleichnam?
und zwei Videos:
Warum feiern Fronleichnam?
Warum gibt es eine Prozession zu Fronleichnam?

Liebe Grüße Stefan Horn

Am 19. Juni steht der neue Impuls zur Erstkommunionvorbereitung bereit!

Impuls zur vierzehnten Familienkatechese

Hallo liebe Kinder, liebe Familien,
am 24. Juni feiert die Kirche das Fest der Geburt Johannes des Täufers.
Manche nennen den Tag auch „Sommerweihnacht“.
Das Datum der Geburt Johannes des Täufers wurde entsprechend einer Angabe des Lukasevangeliums vom liturgischen Datum der Geburt Jesu her errechnet, nämlich drei Monate nach Mariae Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten.
Auch die Geburt von Johannes dem Täufer war eine Geschichte voller Wunder.
Die Eltern von Johannes, Zacharias und Elisabeth, waren eigentlich schon zu alt, um noch ein Kind zu bekommen.
Das war traurig, weil sie sich immer ein Kind gewünscht hatten. Gott sah das und griff ein:
Zacharias war ein Priester am Tempel in Jerusalem.
Als er wieder Dienst hatte, erschien ihm im Tempel ein Engel Gottes.
Der verkündete ihm, dass seine Frau und er einen Sohn bekommen sollten.
Den sollte er Johannes nennen.
Zacharias konnte das nicht glauben, weil seine Frau und er schon so alt waren.
Doch was Gott verspricht, das hält er auch.
Weil Zacharias dem Engel nicht glauben wollte, konnte er bis zur Geburt seines Sohnes nicht mehr sprechen.
Als er nach Hause kam, war Elisabeth schwanger und neun Monate später wurde Johannes geboren. Die Freunde fragten Zacharias nach dem Namen des Sohnes, doch weil er noch nicht sprechen konnte, schrieb er den Namen auf.
Und plötzlich konnte Zacharias wieder reden und dankte Gott für die Geburt seines Sohnes.
Neben dem Johannesfeuer war früher auch das Backen von Johanniskuchen weit verbreitet.
Im Elsass wurde er am Festtagsmittag in noch warmem Zustand nach Hause getragen, woher die Redensart „Hans Dampf in allen Gassen“ stammt.
Hier ein kleines Rezept:
Rezept für Johannisküchlein
In Bayern werden auch Hollerküchlein gebacken:
Rezept für bayrische Hollerküchlein
Traditionell endet am 24. Juni auch die Spargel- und Rhabarbersaison.
Ach ja, zur Erinnerung, wir hatten in den Katechesen den Johannes auch schon kennengelernt: Johannes der Täufer war nicht nur ein Freund Jesu, er war sogar ein Verwandter.
Seine Mutter Elisabeth war eine Kusine von Maria, der Mutter Jesu.
Sie werden sich schon als Kinder gekannt und wahrscheinlich miteinander gespielt haben.
Als Johannes älter wurde, ging er in die Wüste, um sich auf seine Aufgabe vorzubereiten.
Eine Aufgabe, einen Auftrag, den er von Gott bekommen hatte: den Erlöser anzukündigen.
Damit ist natürlich Jesus gemeint.
Als Johannes aus der Wüste zurückkehrte, begann er öffentlich zu predigen und die Ankunft Jesu anzukündigen.
Die Menschen sollten sich darauf vorbereiten, indem sie schauten, was sie in ihrem Leben falsch machten und sich ändern.
Zum Zeichen ihrer Umkehr taufte Johannes die Menschen mit Wasser im Fluss Jordan.
Eines Tages kam auch Jesus zum Jordan, um sich von Johannes taufen zu lassen.
Johannes wollte erst nicht, weil Jesus ja nichts falsch gemacht hatte, doch Jesus bestand darauf. Später kam Johannes wegen seiner Predigten ins Gefängnis.
Jesus schickte ihm Botschaften, um ihn zu trösten und zu ermutigen.
Freunde machen so etwas füreinander.

Viel Spaß!

Der nächste Impuls steht dann am Freitag, den 26. Juni bereit!

Impuls zur fünfzehnten Familienkatechese

Liebe Kinder, liebe Familien,
am letzten Mittwoch haben wir das Fest der Geburt Johannes des Täufers gefeiert, dazu hatte ich ja im letzten Impuls auch sehr ausführlich geschrieben.
In der kommenden Woche gibt es schon wieder einen besonderen Feiertag, der oft ein wenig untergeht.
Der 29. Juni, der kommende Montag, ist der Feiertag Peter und Paul.
Bis ins 18. Jahrhundert war das ganz offiziell ein arbeitsfreier Tag, allerdings gab es da auch noch keine großen Urlaubs- bzw. Ferienregelungen wie heute.
Petrus haben wir schon ein wenig in den Katechesen kennengelernt, unter anderem bei der Berufung der ersten Jünger.
Paulus hat Jesus nie lebend gesehen und gehörte am Anfang zu den Verfolgern der Jünger.
Erst durch das sogenannte „Damaskuserlebnis“ wurde er zu einem der wichtigsten Apostel und Gründer der Kirche.
Petrus und Paulus werden oft als die Säulen der Kirche und des Glaubens genannt.
Hier dazu noch ein paar spannende Informationen:
Petrus und Paulus
Um Paulus ein bisschen besser kennenzulernen, könnt ihr ein einfaches Onlinespiel der evangelischen Kirche spielen:
Online-Spiel
In den nächsten Tagen werden alle Familien von mir Post bekommen.
Gerne möchten Pfarrer Karras und ich aus jeder Familie ein Elternteil zu einem Elternabend zu uns in den Pfarrgarten einladen, um noch vor den Sommerferien die möglichen Perspektiven zur Feier der Erstkommunion zu besprechen.

Schöne Tage!
Stefan Horn

Der nächste Impuls steht dann am Freitag, den 3. Juli bereit!

Impuls zur Sechzehnten Familienkatechese

Hallo liebe Kinder, hallo liebe Familien,
in der kommenden Wochen, am Dienstag, den 7. Juli, um 19.00 Uhr möchten Pfarrer Karras und ich ein paar Perspektiven aufzeigen, wie wir in diesen Zeiten dann doch eure Erstkommunion feiern können.
Was wahrscheinlich allen klar ist:  so, wie wir das wohl alle vor einem Jahr gedacht haben, wird es nicht sein.
Trotzdem sollten wir das Beste möglich machen!
Unser Leben ist von Gegensätzen geprägt.
Das haben wir in den letzten Wochen besonders gespürt und spüren wir momentan immer noch deutlich.
Auf der einen Seite ist wahrscheinlich ein bisschen Freude da, dass die Schule teilweise ausfällt, auf der anderen Seite ist es auch schwierig, mit so viel freier Zeit etwas Sinnvolles anzufangen, denn vieles ist dann doch nur eingeschränkt möglich.
Vorgegebenheiten und Zwänge bestimmen weitgehend unser Leben.
So ist manchmal unser Eindruck: überall nur Arbeit, Verpflichtungen, Erwartungen.
Die anbrechende Sommerzeit verheißt für viele ein größeres Maß an Freiheit: Muße, Freizeit, Urlaub. Lebendigkeit und Lebensfreude wirken ansteckend.
Ich möchte gerne anregen, einmal darüber nachzudenken, wie wir als Glaubende mehr von der Hoffnung und Freude ausstrahlen könnten, die uns als Christen zugesagt sind.
Also: malt ein witziges Bild voller Lebensfreude von euch und schickt es mir.
Gerne würde ich die Bilder zu den Gottesdiensten bei uns im Garten einmal ausstellen.

Bis die Tage!
Stefan Horn

Der nächste Impuls steht dann am Freitag, den 10. Juli bereit!

Impuls zur siebzehnten Familienkatechese

Hallo liebe Kinder, liebe Eltern,
ist es Euch aufgefallen: die ersten Felder werden schon abgeerntet.
Am kommenden Sonntag ist im Gottesdienst eine meiner liebsten Jesugeschichten dran.
Es ist Evangelium vom Sämann…:
"An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.
Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn.
Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.
Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen.
Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen.
Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie.
Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat.
Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.
Wer Ohren hat, der höre!" (Mt 13,1–9)
Wer hat schon einmal bedacht, wie viele Getreidekörner ein einziges Korn hervorbringt?
Wir erfreuen uns zwar am Anblick von wogenden Getreidefeldern, aber das „Wunder“ registrieren wir kaum.
Das tun wahrscheinlich am ehesten die Landwirte, die vom Ertrag der Saat leben.
Zur Zeit Jesu war die Verbundenheit mit der Natur und ihren Vorgängen, an denen der Mensch noch viel ursprünglicher teilhatte, weitaus größer.
Viele Familien besaßen ein kleines Stück Boden, um für den Eigenbedarf zu sorgen.
Daher setzte Jesus mit seinen Gleichnissen vom Reich Gottes hier an, denn das kannten die ihm Zuhörenden bestens.
Reife Getreidefelder beinhalten auch die Botschaft, dass wir in einem gesegneten Land leben, wo Nahrung selbstverständlich ist und ein möglichst großer Ertrag nicht nur das Überleben sichert, sondern auch unseren Wohlstand.
Der Schwerpunkt zur Zeit Jesu ist anders.
Vielleicht ist es darum manchmal so schwer, die frohe Botschaft zu verstehen ...
Ich mache die Probe aufs Exempel: 20 Getreidekörner werden im Freien ausgesät und bis zur Ernte gepflegt.
Dann wird nachgezählt, wie viele Körner aus diesen 20 geworden sind.
Dies ist der letzte Impuls an dieser Stelle, in den nächsten Tagen beginnen dann die Sommerferien und ich wünsche allen eine gute Erholung.
Bitte denkt noch an die Anmeldungen zur Erstkommunionfeier, die Briefe sind mit der Post auf dem Weg.

Schöne erholsame Tage!

Stefan Horn